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Private Altersvorsorge Details

Altersvorsorge (AV)

Schön, dass Sie sich für das Thema Vorsorge und Vermögensaufbau interessieren. Wir, als ein unabhängiges Maklerunternehmen, unterstützen Sie gerne bei der richtigen Auswahl der Anlagestrategie und vor allem bei der richtigen Auswahl der Vorsorgeprodukte. Schon weniger als ein Prozent Renditeunterschied je Jahr kann im Vermögensaufbau, z.B. in 30 Jahren einen Unterschiedsbetrag von mehreren tausend Euro Auszahlungssumme bedeuten.

Ein Zinsunterschied von 6 auf 9 Prozent, über eine Gesamtlaufzeit von 30 Jahren, kann schon eine Verdopplung der Auszahlungssumme zur Folge haben. Je nachdem, welche Ziele und Wünsche Sie im Leben haben, würden wir uns sehr freuen, Sie im Bereich Vorsorge und Vermögensaufbau kompetent zur Seite stehen zu dürfen. Lassen Sie uns Ihre Ziele und Wünsche verwirklichen.

1. Warum ist Altersvorsorge (AV) in Deutschland notwendig geworden?

Bestimmt haben Sie bereits den Medien entnehmen können, dass es notwendig geworden ist, selbst Vorsorge und Vermögensaufbau zu betreiben. Die Politik fordert ihre Mitbürger seit vielen Jahren auf, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und für das Alter eine entsprechende Vorsorge (AV) zu tätigen. Diese Aufforderung trifft bei vielen Mitbürgern auf Unverständnis, weil die arbeitende Bevölkerung bereits jetzt einen erheblichen Anteil von ihrem Bruttoverdienst in die Rentenkassen einzahlt. Schaut man sich bereits aktuelle Rentenauszahlungen der Rentner an stellt man schnell fest, dass der Glaube an die spätere hinreichende Absicherung schon jetzt nicht mehr gegeben ist. Eine spätere Absicherung wird es unter Einbeziehung des Kaufkraftverlustes für den überwiegenden Teil der Rentner, nur noch in Höhe der heutigen sozialen Sicherung (Hartz IV) geben. Ja, es betrifft jeden der nicht Vermögend ist und dem zum Rentenbeginn weniger als 500 TEUR Eigenkapital zur Verfügung stehen. Das sind weit über 75 % der späteren Rentner. Es steht jedoch für jedermann fest, dass jeder Mensch der einmal Rentner wird, zwischen dem was er selbst für gesetzliche Rentenansprüche hat im Verhältnis zu seinem gewohnten Lebensstandard eine erhebliche Versorgungslücke besteht. 

2. Das perfekte Rentensystem:

Das System „jung bezahlt alt“, das um 1889 von Otto von Bismarck eingeführt wurde, und dann etwas neu konzipiert 1956/1957 auf Konrad Adenauer zurück geht, sollte eine soziale Absicherung im Alter schaffen. Um 1900 gab es eine Rentenzahlung erst mit den 70. Lebensjahr. Diese Rente leistete aber nur einen kleinen Beitrag, denn einen wesentlichen Teil der sozialen Absicherung sollte die eigene Familie (Kinder) übernehmen.

3. Das perfekte System

Das Rentensystem war über viele Jahre ein perfektes System, weil alle Arbeiter einen festen Beitrag in die Rentenkasse einzahlen mussten. Man begann schon sehr früh in einem Unternehmen zu arbeiten. Schon mit 14 Jahren konnte man ein vollwertiger Beitragszahler sein. Begünstigt wurde dieser Umstand, das perfekte Rentensystem erschaffen zu haben, durch die Großfamilien in Deutschland. Fünf Kinder je Familie waren keine Seltenheit. Dabei war die durchschnittliche Lebenserwartung unter 70 Jahren. Das heißt, kaum ein Rentner hat über einen längeren Zeitraum eine Rente bezogen. So waren die Rentenkassen in einer perfekten demografischen Struktur immer gut gefüllt. 

4. Zeitbombe Rente

Selbst der ex- Bundesarbeitsminister Norbert Blüm, der mit seinem berühmten Satz „Die Renten sind Sicher“ viel Kritik erfahren hat, musste mit seiner Argumentation immer mehr zurückweichen. Schließlich meinte er: Die Renten sind sicher, aber er sagte nicht in welcher Höhe. Heute wissen wir, dass die Bombe aus demografischer Sicht heraus bereits explodiert ist, auch wenn das Szenario uns erst in ca. 9 Jahren unaufhaltsam Schritt für Schritt erreichen wird. 

5. Warum funktioniert das Rentensystem nicht mehr?

Viele Faktoren führen dazu, warum das perfekt geglaubte Rentensystem schon seit vielen Jahren zu bröckeln beginnt. Zunächst wurde insbesondere im neuen Deutschland der Nachkriegszeit die Ausbildung der Jugend vorangetrieben. Was auf der einen Seite ein voller Erfolg war, führte zeitgleich auf der anderen Seite dazu, dass man nicht mehr mit 14 Jahren in das Berufsleben einstieg, sondern erst nachdem die Berufsausbildung, das Abitur oder das Studium beendet war. Das nächste und gravierendste Problem ist dabei der stetige Geburtenrückgang, der nun schon über viele Jahrzehnte andauert. Zum einen ist es aus heutiger gesellschaftlicher Sichtweise heraus von Vorteil kein oder nur ein Kind zu haben und zum anderen konnte man nach dem Pillenknick in den 60er Jahren selber entscheiden ob oder wie viele Kinder man haben möchte. Heutzutage reproduziert sich eine Familie mit ca. 1,2 Nachkommen, noch nicht einmal mehr selbst. Ein weiteres Problem für das Rentensystem ist der steigende medizinische Fortschritt. Stetig steigt die Lebenserwartung durch die neuen medizinischen Errungenschaften. Wenn man diese Probleme zusammenführt und im Übrigen ist das Gesundheitssystem genauso davon betroffen, gibt es immer weniger Beitragszahler, aber immer mehr Menschen, die einen Anspruch auf Rente besitzen. 

6. Was wird in 9 Jahren geschehen?

In 9 Jahren (2022) wird es einen stetigen bzw. enormen; nein, einen drastischen Anstieg von Personen, die das Rentenalter erreichen, geben. Lt. Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes (Pressemitteilung Nr.435 vom 18.11.2009), können aktuell 34 Rentner (Personen ab dem ab 65. Lebensjahr) auf 100 erwerbsfähige Personen zwischen 20 und 64 Jahren gezählt werden. Das entspricht ca 2 Arbeitnehmer die bereits heute einen Rentner finanzieren müssen. Diese Zahl schreitet unaufhörlich voran. Im Jahre 2030 werden es bereits 50 Rentner auf 100 Personen zwischen 20 und 64 Jahren sein. Im Jahr 2060 werden, je nach Szenario, 63 oder 67 Rentner auf 100 Personen zwischen dem 20. und 64. Lebensjahr gezählt werden können. Demnach werden 2 Rentner von nur noch einem Arbeitnehmer finanziert. Wie soll das gehen? Schon heute wird ein Großteil der Staatsneuverschuldung für das Rentensystem aufgebracht, um die laufenden Renten überhaupt noch bezahlen zu können. 

7. Logische Konsequenz:

Statistiken belegen, dass im Jahre 2030 ungefähr genauso viele Kinder und Rentner leben wie es Menschen im erwerbsfähigen Alter gibt. Das bedeutet: Ein Arbeitnehmer muss ein Kind und einen Rentner alleine versorgen. Wie soll das aussehen? Ein Arbeitnehmer verdient in Berlin ca. 2000 EUR brutto bzw. ca. 1208 EUR netto. Ein Rentner wird im Jahre 2030 wahrscheinlich weniger als 600 EUR Rente erhalten, also immer noch weniger als die Grundsicherung. Das würde aber immer noch bedeuten, dass zu diesem Betrag die üblichen Abgaben zu leisten wären. Da es im Gesundheitssystem ähnlich aussieht, müsste man auch diese Leistung auf das Gehalt des Arbeitnehmers anrechnen.

8. Wie könnte das Rentensystem gesunden?

Demografisch gesehen ist die Bombe bereits jetzt explodiert. Selbst wenn alle sich dazu entschließen würden viele Kinder zu bekommen, würde es erst in 30 - 40 Jahren eine Entspannung geben, aber das wäre immer noch keine Lösung für die jetzt 15 bis 45 jährigen Personen. Der nächste Weg wäre eine Zuwanderung von vielen Millionen reichen und gebildeten Menschen, die ohne soziale Unterstützung in Deutschland voll integriert arbeiten würden. Da deutsche Akademiker es selbst oftmals vorziehen lieber im Ausland Fuß zu fassen, wird dieser Weg auch keine Option sein. Aktuell ist die Politik aber darum bemüht den Weg für genau diese Personengruppe (Ausländische Akademiker) zu öffnen. Somit bleibt nur noch ein Weg, die Renten- und Beiträge zur Sozialversicherung, sowie die Steuern in den nächsten Jahren immer stärker anzuheben. Die Leistungen, die aus den Rentenkassen fließen sowie die allgemeinen Sozialleistungen müssten auf ein Minimum abgesenkt werden. Das Rentenalter müssten deutlich weit über das 67. Lebensjahr hinaus angehoben und die Rentenanpassungen theoretisch vermieden werden, sodass die stetige Inflationsrate für einen stetigen Kaufkraftverzehr der nicht mehr erhöhten Rente sorgt. Zudem müsste die private Vorsorge noch stärker gefördert werden. Das kommt Ihnen alles bekannt vor? Richtig, die Bundesregierung hat die ersten Schritte von einer Vielzahl von geplanten Spar- und Sanierungsmaßnahmen verabschiedet. Es kann aber nur der Anfang und ein Hinausschieben von viel härteren Einsparungen sein. Denn auch Sozialleistungen müssen volkswirtschaftlich gesehen, für den Staat bezahlbar bleiben. 

9. Was kann ich selbst tun und wie kann ich Vorsorgen?

Jeder, ob arm und reich, muss für sich selbst entscheiden, ob und wie er seinen Lebensabend verbringen möchte. Der Lebensabend beginnt jedoch nicht erst, wenn man selbst nicht mehr gesundheitlich dazu in der Lage ist selbständig für sich zu sorgen, denn bereits für die überwiegende Mehrheit der deutschen Bevölkerung gilt, dass sie sich beim Eintritt ins Rentenalter bei bester Gesundheit erfreuen. Geht man in Rente, benötigt man von einem Tag zum anderen viel Geld. Wie viel Geld werden Sie benötigen? Wann geben Sie denn i.d.R. mehr Geld aus, wenn Sie arbeiten sind oder wenn Sie frei haben? Haben Sie mehr freie Zeit wenn Sie Rentner sind? Dann gehören Sie wahrscheinlich zu denen, die sogar mehr Geld benötigen als Ihr letztes Monatsgehalt, das Sie dann zum letzten Mal erhalten haben. Im Übrigen die Kosten werden auch nicht weniger.

Wir legen großen Wert auf eine Splittung des Risikos und sind der Auffassung, dass eine gesunde Altersvorsorge auf mehren Beinen stehen sollte; über Immobilien bis hin zur privaten Altersvorsorge.

10. Wir informieren Sie gerne!

Wir zeigen Ihn gerne auf, welche Möglichkeiten es gibt aus wenig Geld und viel Zeit sehr viel Kapital machen zu können. Dabei zählt jedes Jahr. Das Leben soll aber nicht nur später sondern auch jetzt schön sein. Wir zeigen Ihnen wie Sie bares Geld sparen können. Verschenken Sie keine Zeit mehr und melden Sie sich noch heut.